Zum ersten Mal konnte die Öffentlichkeit einen Blick auf die von der Bundesrepublik Deutschland bereitgehaltene Reservewährung DM2 werfen. Diese war für kurze Zeit im Geldmuseum der Bundesbank ausgestellt. Lediglich der Financial Times Deutschland war dies einen Bericht wert.

Die Scheine waren nie im Umlauf und wurden von der Bundesbank nur vorgehalten, um im Krisenfall gegen die bisherige Währung schnell austauschen zu können. Die Ausgaben, die sich von den früher im Umlauf befindlichen Geldscheinen vor allen dadurch unterscheiden, daß durch die Angabe des Nominalwertes in Zahlen noch einmal der Nennwert auch in Buchstaben geschrieben wurde, wurden schon in den Jahren 1961 bis 1965 erstmals gedruckt. Gedruckt wurde damals schon für Westdeutschland von 10 DM bis 100 DM und für Westberlin eine separate Serie von 5DM bis 100 DM.

Die abgebildeten Köpfe aus den Banknoten waren zwar identisch, die grafische Gestaltung jedoch gänzlich unterschiedlich. Die Bundesbank hatte immer ein Geheimnis daraus gemacht, aber später eingeräumt, daß es eine solche Reservewährung gibt, damit für den Fall einer Bedrohung, eines Kriegsfalls oder eine plötzlich ausbrechenden Inflation die Währung schnell ausgetauscht werden könne.

Interessant ist die Stellungnahme der EZB, die auf die Frage, ob denn die EZB auch eine solche Reservewährung habe, dies bestätigte. Auch die EZB habe eine große Menge Reservescheine. Allerdings gab die Sprecherin an, daß diese identisch seien mit den umlaufenden Eurobanknoten und nur bei einem unerwarteten Anstieg der Nachfrage eingesetzt werden würden. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.

Man darf gespannt sein, wie sich der Euro in der Zukunft entwickelt und mit Interesse entgegen sehen, mit welchen Papierscheinen man in Zukunft in Griechenland oder Deutschland bezahlt.

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11 Responses to Aussehen der DM II bekannt geworden - im Geldmuseum in Frankfurt

  1. masterplan says:

    nicht nur die deutschen haben sehsucht!!!

    Umfrage auf Biallo.at
    Mehrheit hat Sehnsucht nach dem Schilling

    http://www.biallo.at/artikel/Geldanlage/umfrage-auf-bialloat-zeigt:-sehnsucht-nach-dem-schilling.php#kommentare

  2. Zweifler says:

    Was mir auffällt:
    Die jetzt gezeigten Banknoten, sind modern im Design.
    Auf Wiki wird nur von einer Ersatzwährung gesprochen. Dort ist eine 5 DM Note der Notwährung abgebildet, die aber nicht zum Design der jetzt gezeigtenn passt.
    Die Unterschriften auf beiden Noten sind gleich und auch das Datum 1960. Aber die Designs passen eben nicht zueinander.

    Wir hier bestimmten Leuten schon mal vorab etwas gezeigt?

    Fragen über Fragen.

    Außerdem, warum zeigt man das jetzt?
    Hat man gerade keien andren Probleme?

  3. Wenn ein Geldstein Steingeld ist, ist dann ein Geldschein Scheingeld?

    Allein unter ästhetisch-nostalgischen Gesichtspunkten wären die alten DM2-Scheine ein Gewinn gegenüber den oberflächlich-langweiligen Euros.

  4. keiner says:

    ...komisch nur, daß auf den angeblich neuen Scheinen 1960 als Datum draufsteht...

    Anmerkung der Redaktion: Die Scheine wurden ja auch 1960 bis 1965 hergestellt. Wegen der Autorisierung in 1960 ist das Datum auf den Scheinen 1960.

    • R. Schuster says:

      Die sind ja nicht neu, das sind die Scheine, die zwischen 1960 und 1965 gedruckt worden sind, steht ja auch im Text

  5. Die neue D-Mark kommt - Bild, Reichsmark, Deutschen, Mark, Zahlungsmittel, Deutsche - Gold Blogger says:

    [...] Auf anderen Seiten wird sogar das Bild der neuen Banknoten vorgestellt Aussehen der DM II bekannt geworden – im Geldmuseum in Frankfurt [...]

    Anmerkung der Redaktion: Hier auch, einfach mal unter dem Text gucken.

  6. Alternativní osud – ten náš » Vzhled z DM 2 je známý – Muzeum peněz Deutsche Bundesbank says:

    [...] http://www.bullion-investor.net/2011/06/aussehen-der-dm-ii-bekannt-geworden-im-geldmuseum-in-frankfu... [...]

  7. nayss says:

    die neuen banknoten sind sehr modern vom design. zu modern fuer meinen geschmack.
    ich denke nicht, dass diese banknoten 1960 designed worden - wohl eher in juengerer vergangenheit. aber wie oben bereits richtig erwaehnt, wegen der authorisation (also der echtheit und gueltigkeit wegen) wohl mit datum 1960 versehen.
    da gab es bereits eine verordnung fuer notgeld...

    abgesehen davon ist die schriftarten der geldbetraege in worten sehr auffaellig -> es ist die schriftart, welche auf den geldscheinen der ehemaligen sowjetischen besatzungszone (-> DDR !) benutzt wurde.

    ueberlegt man nun mal kurz, gewinnt das geruecht, dass 'unser' deutschland wiederhergestellt werden soll an neuer nahrung. etwas sinn wuerde das ja schon machen.
    die wiederherstellung ist ja eigentlich aus der ehemaligen sowjetzone heraus machbar, da diese ja aufgeloest wurde. und damit fielen diese gebiete ja zuerst an das deutsche reich zurueck, welches bis dato nicht handlungsfaehig war.

    es sind ein paar gedanken dazu, die mir kamen. es steckt ja schliesslich in jedem geruecht ein funken wahrheit, sagt man.

    wir werden es ja bald wissen, denke ich. wir sind ja nun schliesslich in 2012 angekommen... - es soll ja ein spannendes jahr werden, habe ich mir sagen lassen...

    mfg nayss

  8. Nina says:

    hey,
    weiß man auch schon, wie das Hartgeld aussehen wird? Oder wäre das das gleiche Design wie früher? Also ich freue mich schon, diese Scheine bald in meinem Geldbeutel zu haben :D

  9. Naja Die Gezeigten scheine sind aus der Gleichen Zeitspanne (1961–1995)
    Mal davon ab das diese "Alten" scheine zu einfach zu fälschen währen sollte man doch einfach mal bei Wiki gucken oder die Artikel über den wirklichen Hinter"grund" der Ausstellung bewusst machen.

    ergo: http://de.wikipedia.org/wiki/Deutsche_Mark

    Gucken, Lesen, Lachen, Weinen & Weiter auf die Maja waren ;)

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